Am siebten September feierten wir den 200. Geburtstag von William Lindley.
Lindley kam 1833 aus London nach Hamburg und hat das Bild unserer Stadt als Ingenieur und Stadtplaner maßgeblich mitgeprägt, besonders nach dem großen Brand 1842. So stammen unter anderem der erste Entwurf für die zentrale Hamburger Wasserversorgung und das Abwassersystem und die Pläne für die Trockenlegung von Hammerbrook aus seiner Feder. Wer sich ein gut erhaltenes von Lindley entworfenes Bauwerk anschauen will, muss gar nicht weit laufen: Der Wasserturm, der Rothenburgsort überragt, ist von Lindley konzipiert worden.
1848 wurde nach Plänen von William Lindley und Alexander de Chateauneuf die erste städtische Wasserkunst Deutschlands nach engl. Vorbild in Rothenburgsort gebaut – die “Wasserkunst Kaltehofe”, das Elbwasserfiltrierungswerk, heute idyllisches Industriedenkmal. Kennen Sie nicht? Dann sollten Sie für ihren nächsten Sonntagsspatziergang gute eineinhalb Stunden einplanen und sich auf den Weg nach Rothenburgsort machen. Umbedingt empfehlenswert!
Ebenfalls einen Besuch wert:
Die Hafen City Universität würdigt in diesen Tagen William Lindleys Verdienste für Hamburg mit einer Veranstaltungsreihe.
Im Museum für Hamburgische Geschichte startet am 01. Oktober die Ausstellung “Konstrukteur der modernen Stadt – William Lindley in Hamburg und Europa”.

Vor mehr als zwei Jahren hatte der Senat nach langem Zögern und langen Vorankündigungen „grünes Licht“ für das Wohnen in Hausbooten auf Hamburger Kanälen und abgelegeneren Hafenbecken gegeben. Allerdings sollte es statt der ursprünglich geplanten Ausweisung von rund 100 Liegeplätzen zunächst nur zwei Pilotprojekte für etwa 25 Hausboote geben. Die tatsächliche Realisierung dieser und auch sonstiger Projekte gestaltet sich aber sehr langwierig bzw. wird gar nicht umgesetzt. Seit drei Jahren hat kein einziges zusätzliches Hausboot auf Hamburgs Gewässern angelegt.

Seit mehr als zwei Jahren führe ich nun zusammen mit Olaf Werber den SPD-Distrikt in Rothenburgsort. Worauf wir stolz sind: wir sind nicht nur im Wahlkampf sichtbar und ansprechbar, sondern stets und ständig präsent. Einer von uns Vorstandsmitgliedern ist immer dabei, wenn irgendwo was los ist und hat ein offenes Ohr. Alle wesentlichen Veränderungen im Stadtteil haben wir mindestens begleitet, wenn nicht sogar angestoßen.

Nun soll es ganz ganz schnell gehen: Innerhalb von einem Monat musste ich mein Abgeordnetenbüro am Rothenburgsorter Marktplatz räumen, um Platz für Abriss und Neubau zu machen. Eigentlich hatte es all die Jahre geheißen, ich würde ein Ausweichquartier bekommen – das war nun nichts. Das hätte ich ja schließlich nicht schriftlich bekommen, ließ mich der Vertreter des neuen Investors wissen. Na klar…
















