Carola Veit
13 Jan2008

SchuheDie jüngste Kriminalstatistiken haben gezeigt, dass beinahe die Hälfte aller verübten Straftaten in Hamburg von Jugendlichen unter 21 Jahren verübt werden und dass der Anteil an Straftätern, die unter Alkoholeinfluss handeln, von 25 auf 33 Prozent angestiegen ist.
Der CDU-Senat hat bislang keine Ahnung davon, wie sich die Situation in den einzelnen Stadtteilen Hamburgs darstellt und in welchem Ausmaß auch junge Straftäter alkoholisiert waren. Um die Problemlagen vor Ort richtig einschätzen zu können und vernünftige Lösungsansätze finden zu können, sind aus Sicht der SPD-Bürgerschaftsfraktion möglichst detaillierte Informationen in diesem Bereich dringend erforderlich.
Wir haben daher den Beust-Senat in einer Großen Anfrage aufgefordert, der Bürgerschaft die benötigten Daten zur Verfügung zu stellen. Unsere Fragen, sowie die vom Senat gelieferten Informationen können Sie hier einsehen.

Ein Kommentar zu “Kriminalitätsentwicklung in den Stadtteilen”

  • Charlotte Felske 14. Januar 2008 Reply to

    Alkohol – das enttäuscht mich jetzt ein wenig. Wer zuviel Alkohol trinkt, kann krank sein oder irgendwelche Gründe oder besser: Anlässe haben. Warum saufen die Jungs?

    Ich finde, man muss mehr danach schauen, wie die Täter leben. Haben sie Perspektiven oder haben sie Chancen? Wo kommen sie her? Ist es nicht so, dass sie nicht wissen, wie sie legal aufsteigen können?

    Manche sagen ja, die SPD sei eine “Aufsteigerpartei”. Also eine Partei für diejenigen, die aus “prekären” Verhältnissen kommen und trotzdem etwas aus ihrem Leben machen wollen. Aber so, wie Sie das jetzt darstellen, interessiert das die SPD ja gar nicht??

    Bitte um Aufklärung!

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