Carola Veit

Posts Tagged ‘Elbe’

21 Dez2010

Der Verein Kinderschutz und Jugendwohlfahrt e.V. betreibt auf dem Gelände des Campingplatzes Blankenese an der Elbe seit 2006 das Elbe Camp, eine Erholungs- und Begegnungsstätte für Kinder und Jugendliche insbesondere aus sozial benachteiligten Familien. Das Gelände gehört jeweils zur Hälfte der Hamburger Finanzbehörde und der Hamburg Port Authority (HPA). In den folgenden Jahren kam es zu vielfältigen Schwierigkeiten für den Verein als Pächter. Ich möchte mit meiner Kollegin Anne Krischok vom Senat unter anderem wissen, welche Auflagen der Verein als Pächter zu erfüllen hat.

09 Mrz2010

Inzwischen gab es nicht nur einen schönen Artikel von Andreas Schmidt in der Harburger Rundschau, sondern auch die Antwort des Senats auf meine Kleine Anfrage zur Delfi Cocoa in der Bürgerschaft. Mein Kollege Klaus Lübke kriegt inzwischen üble Post vom Management der Kakaoröster – die finden es offenbar normal, dass sie schon seit Juni 2009 volle Produktion gefahren haben, das aber unter “Probebetrieb” lieft und der zuständigen Behörde erst zum Januar 2010 die Betriebsaufnahme angezeigt wurde. So kann man natürlich auch die Messungen umgehen… Klar ist: im Industrie- und Gewerbegebiet muss es auch mal stinken (dürfen). So wie es im Hafen laut sein darf: deshalb wird in der Hafencity ja auch in besonderer Weise gebaut, damit Wohnen und Arbeit nebeneinander geht. Schwieriger ist es, wenn Anwohner gar nichts tun können gegen neue Belästigungen. Und gar nicht in Ordnung ist es, wenn nicht offen informiert wird, Bürger nicht wissen, was los ist, und die Behörde nicht wenigstens mal zum Überprüfen ausrückt.

26 Jun2008

… das sind die Tags, wenn Leute echt bissig über den SG-Abriss der WT 51 schreiben.
(Den Hinweis, dass eigentlich alle Politiker generell blöd sind, ignorier’ ich jetzt mal).
Heute war unser Wassertreppen-Antrag TOP 1 im Kulturausschuss der Bürgerschaft. Die Aufregung würde sie gar nicht verstehen, tat die Senatorin kund, man würde doch eine feine Lösung haben (=Abbau der WT). Derweil schaute die neue kulturpolitische Sprecherin der GAL wie ein getretenes Kaninchen, so ein Zuschauer. Kein Wunder – vor vier Monaten noch hätten sich die Grünen sozusagen an die Brücke gekettet, schließlich handelt es sich ja um eines ihrer Leib- und Magenthemen, der Konflikt zwischen Stadtentwicklung, Kultur, und Hafen. Vergessen. Unglaublich, wie die sich vor der CDU auf den Rücken werfen und winseln. Ohne Not. Polititsch, sozusagen.
Ach ja, im Ausschuss sagte der oberste Hamburger Denkmalschützer: er würde ja auch gern. Er findet ja auch, dass die WT 51 zu erhalten sei. Unbedingt, eigentlich. Aber, wörtlich : “wenn der Senat nicht will…”

25 Apr2008

fahrradDa gibt es ja diese alte Forderung, endlich für Fußgänger und Radfahrer eine (östliche) Querung der Norderelbe zu schaffen. Nachdem die IBA das dann auch in ihrer Planung hatte, wie eine Kleine Anfrage von mir bestätigte, hatten wir per Antrag der SPD-Fraktion in der Bürgerschaft versucht, die Geschichte voranzubringen. Die CDU-Fraktion hat das trotz der IBA-Planungen und der Sinnhaftigkeit im vergangenen September abgelehnt. Das allein wäre ja wenig berichtenswert, aber die Herren Fink, Hecht, Fromman & Co. hatten damals allen Ernstes darauf verwiesen, dem Bau einer Brücke sei doch zunächst als provisorische Lösung eventuell ein Fährverkehr vorzuziehen, der dann dort in diesem Sommer eingerichtet werden könnte, äh.
Quatsch zwar, aber wenn sie sich winden und statt der Ablehnung immerhin einen eigenen Antrag zimmern, kann man ja die Hoffnung hegen, sie hätten das Thema begriffen. Also irgendeine Form von Elbquerung wäre natürlich auch touristisch interessant, so mag man bei der CDU gedacht haben. Wie auch immer. Nun nahen die Sommermonate, und ich habe mich mit einer kleinen Anfrage beim Senat danach erkundigt, was denn tatsächlich nun geprüft wurde und mit welchem Ergebnis. Letzteres gibt es aber nicht. Die Antwort des Senates fällt mehr als aus dürftig aus. Es wirkt fast so, als wäre vergessen worden, sich darum zu kümmern… aber der Wahlkampf ist ja auch vorbei. Und was kümmern uns die SPD-Hochburgen im Osten….

Kategorie Blog, Vor Ort, kleine Anfragen || Ein Kommentar || Schlagwörter:
20 Mai2005

Das Gelände des industriehistorisch wie naturkundlich interessanten ehemaligen Elbwasserfiltrierungswerkes Kaltehofe dient den Rothenburgsorterinnen und Rothenburgsortern sowie vielen anderen Hamburger Bürgern Erholung in der Natur. Die Deichverteidigungsstrasse über Kaltehofe und die Billwerder Insel ist eine beliebte Strecke für Skater und Radfahrer geworden. Im Juni 2003 beschloss die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte einen Agenda-21-Prozess für die Elbhalbinsel Kaltehofe, der im Januar 2004 von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e. V. gestartet wurde und dessen Ziel es ist, mit den beteiligten Interessenvertretungen ein nachhaltiges Nutzungskonzept zu entwickeln. Das Konzept sieht vor, keinen Autoverkehr auf Kaltehofe zuzulassen. Im Ortsausschuss Vier- und Marschlande wurde von einem BSU-Vertreter die Nutzung des Kaltehofe-Hauptdeichs als “zeitweise” Verkehrsstrasse vorgestellt, falls sich die Baustelle an der Brennerhof-Brücke verlängert. Vor dem Hintergrund, dass nach allen bisherigen Berechnungen die für die Bauzeit geplante Behelfsbrücke für den abzuwickelnden Verkehr ausreichen wird, habe ich zu diesem Thema eine Kleine Anfrage gestellt.

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