Carola Veit

Posts Tagged ‘Hort’

25 Sep2011

Meine Fraktion sieht die “Ganztägige Bildung und Betreuung an Schulen“ (GBS) nach zahlreichen Verbesserungen mit einem Finanzvolumen von zusätzlich 30 Mio. Euro gegenüber der CDU/GAL-Planung als Erfolg für Hamburgs Kinder und Eltern. Lars Holster, Fachsprecher für Schule der SPD-Bürgerschaftsfraktion: “Weitaus mehr Kinder als noch von Schwarz-Grün vorgesehen bekommen an Grundschulen künftig deutlich umfangreichere Bildungs- und Betreuungsangebote als bisher – und das zeitlich zuverlässig und unabhängig von einer Beschäftigung der Eltern.” Zudem zahle niemand mehr als für einen vergleichbaren Hort-Gutschein. Darüber hinaus werde nun auch in den Rand- und Ferienzeiten für alle Eltern unabhängig von der Gruppengröße eine lückenlose Betreuung gewährleistet, betont Holster.

“Nach dem Kita-Sofortpaket führen diese Maßnahmen noch einmal zu einer spürbaren Verbesserung der Situation für die Kinder und Eltern – insbesondere auch was die Vereinbarkeit von Familie und Beruf betrifft”, ergänzt Melanie Leonhard, Fachsprecherin für Familie, Kinder und Jugend. So entfielen beispielsweise für Eltern, die aufgrund einer beruflichen Beschäftigung schon jetzt einen Anspruch auf Betreuung haben, nun oftmals Extra-Wege von der Schule zum Hort. Holster: “Mit den zahlreichen Verbesserungen bei der Erzieher-Kind-Relation, Kooperationszeiten oder dem pädagogischen Budget, wird der Zuspruch der Eltern größer und GBS zu einem Erfolg werden.” 40.000 Kinder könnten mit der jetzt vorgesehenen Finanzierung an GBS teilnehmen – dies entspricht einer Teilnahme von 60 Prozent. CDU und GAL waren – bei zudem schlechterer qualitativer Finanzierung – von 27.000 Kindern bzw. 40 Prozent ausgegangen.

Leonhard wies zudem noch darauf hin, dass auch unter dem Dach der Schule die Träger weiterhin pädagogisch unabhängig in ihrer Arbeit seien. “Die Anträge der Kooperationspartner Träger und Schule müssen gemeinsam gestellt werden. Eltern und Kinder werden von den Stärken beider Systeme profitieren.“

29 Jun2011

Anlässlich der Schlussabstimmung zum „Kita-Sofortpaket“ betonte Melanie Leonhard, meine Nachfolgerin als Fachsprecherin Familie, Kinder und Jugend, dass weitere Verbesserungen für Hamburgs Kinder und Eltern folgen werden: „Heute ist ein großer Tag für Hamburgs Familien! Wir korrigieren heute die fatalen Fehler des Ex-Senators und heutigen Oppositionsführers Wersich. Die SPD wird aber nicht dabei bleiben, Fehler zu beseitigen. Wir werden vielmehr die weiteren Schritte aus unserem Regierungsprogramm und aus der Vereinbarung mit dem LEA umsetzen. Einer der nächsten Schritte ist der zum 01.08.2012 kommende Rechtsanspruch auf eine täglich 5-stündige Betreuung ab dem vollendeten zweiten Lebensjahr. Dieser Punkt ist bildungs- und integrationspolitisch sehr bedeutend und er steht im gestern eingebrachten Haushaltsplan-Entwurf.“

Im Laufe der Legislaturperiode würden laut Leonhard auch mehr Erzieherinnen und Erzieher in sozialen Brennpunkten eingesetzt und das fünfstündige Grundangebot beitragsfrei.

Leonhard begrüßte ausdrücklich das Vertrauensverhältnis zwischen SPD und Landeselternausschuss (LEA) als auch den konstruktiven und vertrauensvollen Austausch zwischen dem LEA und der neuen Sozialbehörde. „Die Zurücknahme der Kita-Volksinitiative durch den LEA ist Ergebnis einer Politik, die verlässlich ist und zu ihren Zusagen steht. Und diese Zusagen sind inhaltlich unsere kinder- und familienpolitische Überzeugung.“

Leonhard unterstrich das Ziel von SPD-Fraktion und Senat: „Hamburg zur familienfreundlichsten Stadt zu machen ist ein zentrales Anliegen sozialdemokratischer Politik. 100 Tage nach dem Regierungswechsel werden bereits heute wichtige Beschlüsse für Hamburgs Familien gefasst“

Das Sofort-Paket umfasst folgende Maßnahmen und wird mit Wirkung zum 01.08.2011 umgesetzt:

- Die Rücknahme der allgemeinen Erhöhung der Elternbeiträge von bis zu 100 Euro monatlich pro Kind,
- die Rücknahme der extremen Gebührenerhöhung für behinderte und von Behinderung bedrohte Kinder,
- die Abschaffung des Essengeldes,
- die Beendigung des Ausschlusses der so genannten „Kann-Kinder“ vom beitragsfreien letzten Kita-Jahr und
- die Erweiterung des Rechtsanspruchs auf einen Hortplatz wieder bis zum 14. Lebensjahr.

Damit verschafft man

- allein durch die Abschaffung des Verpflegungsanteils Eltern von mehr als 70.000 Kindern finanzielle Erleichterung,
- durch die Gebührensenkung mehr als 19.000 Familien in Hamburg mehr finanziellen Spielraum für die Herausforderungen des Alltags,
- damit größere Planungssicherheit und eine erhebliche Verbesserung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf,
- und macht die Ungerechtigkeit, die Familien mit Kindern mit Behinderungen widerfahren ist, wieder rückgängig.

15 Feb2011

Der Bezirkselternausschuss Altona mir 12 Fragen zu Kita-Themen gestellt, mit denen er den SPD-Positionen u.a. zu Kita-Gebühren oder dem Hortausbau auf den Zahn fühlen möchte. Hier sind die Fragen samt Antworten nachzulesen:
1. Nach den massiven Protesten an der Erhöhung der Kita-Elternbeiträge 2010 scheint in der Politik inzwischen ein Umdenken stattzufinden. Spricht sich Ihre Partei für oder gegen die Rücknahme der Beitragserhöhungen aus? Wenn ja, steht dieses Vorhaben unter einem Vorbehalt (welcher)?
Antwort: Die SPD muss hier nicht umdenken, denn wir haben die falschen schwarz-grünen Gebührenerhöhungen von Anfang an abgelehnt, den Elternprotest unterstützt und in der Bürgerschaft Anträge zur Rücknahme der Erhöhungen gestellt. Diese Anträge wurden von der Bürgerschaftsmehrheit aus CDU und GAL abgelehnt.
Das Regierungsprogramm der SPD trifft klare Aussagen zur Rücknahme der Gebührenerhöhungen. [Mehrlesen →]

11 Feb2011

schulkinderWie aus den Medien zu erfahren ist, reduzieren erste Träger ihre Hortplätze. Als Grund dafür wird die geplante Ausweitung der ganztägigen Betreuung an Schulen angeführt, die den Hort entbehrlich machen würde. Heute ist aber noch keine ausreichende Betreuung an Schulen gesichert. Der vorzeitige Hortplatzabbau trifft die Eltern in Klein Borstel/Ohlsdorf besonders stark. In einer Kleinen Anfrage möchten mein Kollege Gunnar Eisold und ich unter anderem wissen, wie sich die Zahl der Kinder vor Ort entwickelt hat und wie viele Hortplätze zur Verfügung stehen.

26 Jan2011

schulkinderDie Veranstaltung des Landeselternausschusses mit Behördenvertertern gestern Abend zum Thema GABI oder neuerdings “GBS” (alias: Hortreform) hat noch einmal erschreckend deutlich gemacht, welches Chaos schwarz-grün – jetzt schwarz-solo – mit ihrem bisherigen Vorgehen angerichtet haben. Etwa 120 betroffene Eltern waren ausnahmslos eins: richtig richtig sauer. NIEMAND hatte auch nur von einer positiven Erfahrung von einem der bisherigen sog. Pilotstandorte (Lutterothstraße, Hasenweg, Arp-Schnittger/Cranz, Möllner Landstraße, Thadenstraße) zu berichten. Im Gegenteil: Zum Mittagessen bekomme nicht mal jedes Kind einen Teller, ist noch eine der harmloseren Erfahrungen. Offenbar fehlt es überall an Räumen, führen Doppelnutzungen von Klassenräumen zu Stress und hat bisher noch niemand ein pädagogisches Konzept entdecken können. Trotzdem hat ja die Schulbehörde letzte Woche weitere Standorte für diesen Feldversuch an unseren Kindern genehmigt. Das kann nun natürlich niemand mehr zurücknehmen, denn die Eltern planen ja mit der Unterbringung ihrer Kinder. Die Bedingungen sind allerdings katastrophal, und was noch schlimmer ist: es drohen bereits die ersten Hortplätze abgebaut zu werden. Das darf natürlich nicht sein, denn schließlich brauchen wir ja perspektivisch mindestens doppelt so viele Plätze wie jetzt. Meiner Meinung nach muss diese Reform deshalb schnellstens entschleunigt werden. Es gibt keinen Grund, weshalb nicht beide Systeme länger nebeneinander existieren können, so lange, bis das Neue gut und vernünftig auf den Weg gebracht ist. Dafür brauchen aber vorallem die Hortträger eine verlässliche Perspektive und einen Plan. Die bisherige Umsetzung von GABI lässt einen Haufen Fragen offen. Viele davon habe ich in meinen letzten Kleinen Anfragen gestellt, heute nun habe ich nochmals eine Kleine Anfrage gestellt.

20 Jan2011

Aus der “Anpassung der Gebührenstruktur” aus dem Koalitionsvertrag der CDU und GAL wurde eine Erhöhung der Gebühren. Das Essensgeld wurde für alle 70.000 Kita-Kinder erhöht. Die Elternbeiträge wurden um bis zu 100 Euro pro Monat und Kind erhöht. Die Gebühren für behinderte Kinder wurden um bis zu 750 Prozent erhöht. Außerdem wurden die Rechtsansprüche auf Hortbetreuung vom 14. auf das 12. Lebensjahr gekürzt. Dem Antrag der LINKEN werden wir trotzdem nicht zustimmen, da wir uns etwas anderes unter verantwortungsvoller Kita-Politik vorstellen.

25 Nov2010

schulkinderAm Montag, den 29. November findet um 19 Uhr eine Veranstaltung der SPD-Bürgerschaftsfraktion zum Thema ” Horte an die Schulen – mehr als Ganztagsschule light?” im Kaisersaal des Rathauses statt. Auf dem Podium werden neben Peter Albrecht, Vorsitzender der Elternkammer Hamburg auch Isa Baumgart, Hamburger Bündnis für Hortbetreuung, Jens Kastner, Stellvertretender Vorsitzender der GEW Hamburg, Susann Ramelow, Geschäftsführerin Familienzentrum Kirchdorf und Joachim Speicher, Geschäftsführer des PARITÄTISCHEN Hamburg e. V. sitzen. Mein Kollege Ties Rabe und ich werden die Diskussion moderieren.
Eine Kleine Anfrage von Ties Rabe und mir zur schwarz-grünen Hortreform finden Sie hier.

11 Nov2010

Die Hortreform der Koalition sieht die Betreuung von 10 000 Kindern am Nachmittag vor. Diese sollen haushaltsneutral aufbewahrt werden, ohne eine einzige Erzieherin einzustellen, ohne die entsprechenden Räume und ohne Blick für die bestehenden guten Angebote für Eltern und Kindern. In den letzten Jahren wurde der bedarfsgerechte Ausbau der Hortbetreuung durch den Senat verschleppt.
Wir Sozialdemokraten wollen den Ausbau der Ganztagsschulen. Wir wollen aber einen echten Ganztag, mit Verzahnung von Vor- und Nachmittag sowie Jugendhilfe dort, wo sie nötig ist.

11 Nov2010

Die Kritik an der Hortreform kommt nicht nur von der Opposition in der Bürgerschaft. Auch der Landeselternausschuss, das Hamburger Hortbündnis und die Elternkammer äußern Kritik.

29 Okt2010

Aufgrund der erst im Frühjahr getroffenen Beschlussfassung für kleinere erste Klassen müssen Kinder an andere Grundschulen verwiesen werden. In Marienthal haben von 28 betroffenen Eltern 23 Eltern gegen die Verweisung ihrer Erstklässler von der Grundschule Bovestraße an die Grundschule Schimmelmannstraße Widerspruch eingelegt. Um diese Situation zu lösen, wurde offenbar von Vertretern der Schulbehörde versprochen, die Grundschule Schimmelmannstraße noch zum Schuljahr 2010/2011 in das Pilotprojekt GABI aufzunehmen, damit immerhin die Betreuungssituation für die Kinder und ihre Eltern gelöst werden kann. Im Vertrauen auf die Aufnahme in GABI habe viele Eltern ihre gesicherten Hortplätze gekündigt. Nach Informationen des Elternrates steht nun aber offenbar die Zusage der Behörde, die Grundschule Schimmelmannstraße zum 01.02.2011 in das Pilotprojekt GABI aufzunehmen, infrage.
Hier meine Kleine Anfrage dazu.

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