Carola Veit

Posts Tagged ‘Kindergarten’

20 Sep2012

Mit Kita-Plus werden wir zum Jahreswechsel die Betreuungsqualität in rund 300 Kitas stärken und Kinder aus sozial benachteiligten Familien und mit Sprachförderbedarf zusätzlich unterstützen. Damit wird die Kita-Qualität deutlich gestärkt und ein weiterer Baustein der Vereinbarung der Hamburger SPD mit dem Landeselternausschuss (LEA) umgesetzt. Ab dem 1. Januar 2013 erhalten etwa 300 Hamburger Kitas, die pädagogisch besonders gefordert sind, eine um 24 Prozent verbesserte Ausstattung des Erziehungspersonals im Elementarbereich (Kinder vom vollendeten dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt). Dazu gehören Kitas, die überdurchschnittlich hohe Anteile von Kindern aus sozial benachteiligten oder aus Familien mit einem Migrationshintergrund betreuen. Mit dem Kita-Plus-Programm sind die Umsetzung eines Konzeptes zur inklusiven Bildung, eine fachlich qualifizierte Sprachförderung, spezifische Elternarbeit sowie eine gute Vernetzung im Sozialraum verbunden.
Kita-Plus schafft mehr Chancengerechtigkeit. Kinder aus sozial benachteiligten Familien sowie Kinder mit Migrationshintergrund haben durch Kita-Plus bessere Startchancen in der Schule. Eine frühe, qualitativ hochwertige Förderung in der Kita ist die beste Grundlage für alles Folgende. Auch Kitas, die nicht die Voraussetzungen zur Teilnahme am Kita-Plus-Programm erfüllen, in denen jedoch mindestens 25 Prozent der Kinder im Elementarbereich aus einer Familie mit einer nichtdeutschen Herkunftssprache kommen, können ein zusätzliches Entgelt für eine intensivierte Sprachförderung erhalten.

Der Haushaltsplanentwurf für 2013 und 2014 sieht für das Kita-Plus-Programm und die intensivierte Sprachförderung ein Finanzvolumen von zusammen rund 30 Millionen Euro vor.

Hintergrund:

Für die Betreuung von Kindern bis zum Schuleintritt steigen in Hamburg die Ausgaben von 451 Millionen Euro in diesem Jahr auf rund 490 Millionen Euro im Jahr 2013 und auf rund auf 533 Millionen Euro im Jahr 2014. Gegenüber dem Jahr 2002 ist das ein Plus von rund 193 Millionen Euro beziehungsweise eine Steigerung um 65 Prozent.

Enthalten sind hierin folgende Leistungen und Verbesserungen:
• Rücknahme der im Jahr 2010 vorgenommenen Erhöhung der Elternbeiträge für die Betreuung von Kindern in Kitas und Tagespflege.
• Abschaffung des Verpflegungsanteils – alle Kinder in Kitas und Tagespflege erhalten ein kostenfreies Mittagessen.
• Wiederherstellung des Rechtsanspruchs auf Kinderbetreuung für Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr.
• Ausweitung der Beitragsfreiheit im vorschulischen Jahr auf die “Kann-Kinder”.
• Ab August 2013 wird Hamburg einen Rechtsanspruch auf Krippenbetreuung ab dem ersten Lebensjahr einführen. Für Kinder ab zwei Jahren geschieht das schon ab diesem August, ein Jahr früher als der Bund es vorsieht. Der dafür notwendige Ausbau von Krippenplätzen wird die Quote des Bundesgesetzes (mindestens 35 Prozent) weit übertreffen. Rund 43 Prozent der Kinder im Krippenalter werden nach der Planung ab dem 1. August 2013 in Hamburg in Krippen und in der Kindertagespflege betreut werden.
• Ab August 2014 wird das Basisangebot in der Kindestagesbetreuung im Krippen- und Elementarbereich (fünf Stunden plus Mittagessen) für alle Kinder kostenlos sein. Die Familien werden damit im Jahr 2014 mit rund 30 Millionen Euro entlastet.
• Darüber hinaus gibt es in Hamburg bereits 38 Eltern-Kind-Zentren an Kitas. Weitere drei Eltern-Kind-Zentren werden bis Ende dieses Jahres eingerichtet. In den Haushaltsjahren 2013 und 2014 stellt die Sozialbehörde für die Eltern-Kind-Zentren jeweils rund drei Millionen Euro aus den Mitteln für die Kindertagesbetreuung bereit.

29 Mrz2012

Heute wird auf Antrag der SPD-Fraktion der Rechtsanspruch auf einen fünfstündigen Kinderbetreuungsplatz ab dem vollendeten zweiten Lebensjahr auf den Weg gebracht. Damit ermöglicht Hamburg – ein Jahr früher als vom Bund vorgesehen – Kindern aus allen Familien und unabhängig von der Beschäftigung der Eltern den Zugang zu früher Bildung und Betreuung. Darüber hinaus leiste der erweiterte Rechtsanspruch einen Beitrag zu Integration und sprachlicher Entwicklung von Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund. Diese Punkte sind nicht allein für die Lebenschancen der einzelnen Kinder von größter Bedeutung, diese Punkte sind entscheidend für die Zukunftsfähigkeit eines Landes und insbesondere einer Metropole wie Hamburg.

Gute Kinderbetreuung und frühe Bildung seien nicht nur unverzichtbar für Familien, sondern spielten auch bei der Standortbewertung von Unternehmen eine immer größere Rolle. “Und bereits jetzt wird weit über die Stadtgrenzen hinaus bemerkt, dass Hamburg hier gute Voraussetzungen liefert, die mit Beginn der SPD-Regierungszeit noch einmal deutlich verbessert wurden und weiter verbessert werden”, so Leonhard. “Unser heute vorgelegter Gesetzentwurf ist ein nächster wichtiger Schritt auf dem Weg Hamburgs zur kinder- und familienfreundlichsten Stadt in Deutschland.”

29 Nov2011

Die Kampagne “Vielfalt Mann! Dein Talent für Hamburger Kitas” will mehr Männer für den Beruf des Erziehers begeistern. Obwohl Hamburg schon einen Anteil von über 9 Prozent an Erziehern in den Kitas hat und damit bundesweit Spitzenreiter ist, soll die Männerquote in diesem Beruf steigen. Mittelfristig wollen die Verantwortlichen die Quote auf 20 Prozent erhöhen. Durch die Kampagne soll das Image des Erziehers aufgewertet und die Akzeptanz verbessert werden. Zielgruppe sind vor allem junge Männer zwischen 14 und 19 Jahren in der Berufsorientierungsphase.
Drei Monate werden vier Erzieher mit ihren Geschichten auf Plakaten und Werbetafeln für ihren Beruf werben. Die Kampagne wird vom Hamburger Modellprojekt “Mehr Männer in Kitas” getragen und ist beim Paritätischen Wohlfahrtsverband angesiedelt. In Hamburg beteiligen sich 58 Kitas an dem Modellprojekt. Gefördert wird das Projekt vom Bundesfamilienministerium.
Hier finden Interessierte mehr Informationen über das Projekt http://www.vielfalt-mann.de/

21 Sep2010

Im Frühjahr diesen Jahres wurden alle Kita-Eltern angeschrieben um auf die geplanten Gebührenerhöhungen der Kindertages- und Hortbetreuung aufmerksam zu machen. In den letzten Monaten mehren sich die Berichte von Eltern und Kitas, die auf überforderte Bezirksämter hinweisen. Hier meine Kleine Anfrage zu dem Thema.

13 Aug2010

Es ist allgemein bekannt, dass die Arbeitsbelastung der pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kindertagesstätten sehr hoch ist. Neben dem Ausfall von Kolleginnen und Kollegen durch Fortbildung, Krankheit, Urlaub sowie Mehrstundenausgleich prägen große Kindergartengruppen und eine hohe wöchentliche Stundenzahl den täglichen Arbeitsalltag. In einer Kleinen Anfrage möchten mein Kollege Thomas Böwer und ich wissen, wie hoch der Krankenstand in den Hamburger Kitas aktuell ist und wie er sich in den letzten Jahren entwickelt hat.

21 Okt2008

In der Regel finden einmalig im vierten Lebensjahr eine ärztliche Untersuchung in den Kindertageseinrichtungen statt. Ab dem vierten Lebensjahr wird dann jedes Jahr bis zur Einschulung der Kinder eine zahnärztliche Untersuchung durchgeführt. In der Antwort auf unsere Kleine Anfrage spricht der Senat von einer “Zieluntersuchungsquote von 25 Prozent der betreuten Kinder“. In einer erneuten Kleinen Anfrage zu dem Thema möchten wir wissen, inwieweit die Rechtsverordnung eine Zieluntersuchungsquote von 25 Prozent der betreuten Kinder vorsieht und wie das mit dem Anspruch in § 4 Absatz 2 KibeG korrespondiert, dass eigentlich alle Kinder ärztlich und zahnärztlich untersucht werden sollen.

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