Ich habe die Antwort auf meine schriftliche kleine Anfrage zu den Kinderreisen im Elementaralter erhalten – wie zu erwarten, fällt diese sehr unbefriedigend aus. Offenbar ist die Finanzierung solcher Reisen ja bisher anders gehandhabt worden, und das war auch gut so. Da eine sehr große Anzahl von Einrichtungen solche Kinderreisen im Elementaralter (in der Regel mit Vier- bis Fünfjährigen) durchführt, ist das ja offenbar auch eine pädagogisch sinnvolle Bildungsveranstaltung. An dieser sollten dann selbstverständlich alle Kinder teilhaben können Die Antwort des Senats, er wolle solche Reisen nunmehr nur noch für Schulkinder bezuschussen, widerspricht der Auffassung, dass KiTas auch Bildungseinrichtungen sind. In den Zuweisungen der KiTa-Träger ist ebenfalls kein Geld für die individuelle Bezuschussung von Kindern vorgesehen, wie aus der Senatsantwort auf Frage 6 hervorgeht. Betroffen sind logischerweise gerade solche Einrichtungen, die ohnehin eine finanziell schwächere Elternstruktur haben und so etwas nicht mal eben mit Spenden auffangen können. Darunter dürfen die Kinder eigentlich nicht leiden – wenn es nach dem Senat geht, sind sie aber sehr wohl die Leidtragenden. Hier produziert der Senat wissentlich soziale Ungerechtigkeit! Die Senatsantwort ist hier nachzulesen.
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A – wie Arno-Tag / Arno-Tag / Arno-Tag. Gibts immer mal wieder. 
B - Becher – echter Wahlkampf-Schlager und gefragte und gern gekaufte Devotionalie am Info-Stand (auch ohne Glühwein).
C - Skylla & Charyptis, die Monsterschwestern aus der Odyssee, hätten sich gegenüber Hamburgs Kindern und Jugendlichen auch nicht schlimmer verhalten können als ihre Nachfolgerinnen in der Hamburger Straße (DD und SJ). Jetzt gibt’s die Quittung dafür.
D – Sielmann, Dirk. KGF Mitte. Fels in der Brandung (ob die von Johannes anrollt oder aus dem 2. Stock).
E – Eiskratzer. Hatte ich letzten Sommer als die Wahlkampf-Verteil-Aktion eingeschätzt. Klimawandel unterschätzt – hatten gar keinen Winter. Ein weiterer Grund, Kohle-Ole-Kraftwerk-Protz nicht zu wählen.
F – Fürth, Greuther. Verlieren am Wahlsonntag auf St. Pauli.
G – Glanz und Gloria (alias “Schicki und Micki”) soll Autorität verleihen. Deswegen poliert die CDU den Jungfernstieg – aber nicht den Rothenburgsorter Marktplatz.
H – HH-Heute. Hamburgs Nachrichten-online-blog links von der CDU.
I - Inkognito fuhr Beust durch Billstedt und Wilhelsmburg, mit der Basecap vorm Gesicht, um sich gestrandete Jugendliche anzugucken. Hamburgs neuer Bürgermeister steigt aus. Und redet mit den Menschen.
J – Bruhn, Jürgen. Mein Distriktskassierer. Stütze im Wahlkampf. Bester Plakatierer ausser Papa.
K – Kröten schlucken. Das Motto bei der CDU beim Grün-Flirt.
L - Little Feat- Lieblingsband von Michael Naumann.
M – Meine tapfere Tochter Marie. “Mama, schnell zur Arbeit!!” krähte das Krippenkind täglich morgens fröhlich im Kindergarten – wo sie die letzten Wochen immer ganz schön lange war…
N – Da kommen Sie selbst drauf!!!!
O - Opa. Bester Plakatierer aller Zeiten (kein Wunder,als Malermeister) und wichtigste Kinder-Auffang-Option.
P – Veit, Paul. Mein Sohn hat in diesem Wahlkampf sein erstes Neumitglied geworben.
Q – Quast. Wichtigstes Hilfsmittel beim plakatieren. Wir hatten zwei am Start. Und Jürgen war not amused, wenn die nicht richtig ausgewaschen waren…
S – Ganz wesentlich im Winterwahlkampf!!!! Meine Skisocken.
T – Toll soll es auf Sylt sein… wir wünschen gute Reise!!!
U – Umfragen. Die neuesten hier.
V – Veddel. Ich mach’ das in der Bürgerschaft, aber täglich vor Ort ist Klaus.
X – Bisschen wenig X-Chromosomen im Kompetenzteam.
Y – Ypsilanti, Andrea. Gloriose Wahlsiegerin in Hessen. Den anderen Mist lassen wir jetzt mal weg.
Z – Wenn Zweifel Herzens Nachbar wird, die Seele sich in Leid verirrt!! (Wolfram von Eschenbach, Parzifal).
Ich glaube, meine Partei braucht sich in diesem Wahlkampf wirklich nichts vorzuwerfen! Wir haben gekämpft bis zum Schluss.
Theoretisch sind Michael und ich heute morgen für drei Tage nach Paris gereist – ganz ohne Kinder, endlich mal eine kurze Erholungspause. Theoretisch. Praktisch hat Marie inzwischen Fieber und ungefähr so viele Windpocken wie vorher ihr Bruder – nur auf der halben Fläche, weil sie ja noch so klein ist. Das war’s dann mit der Reise.
Fest steht: So standhaft benimmt sich seit Schills unrühmlichen Abgang nur einer im Senat regelmäßig daneben. Jetzt soll er sogar in den Knast, weil er im PUA Feuerbergstraße nicht aus dem Nähkästchen plaudern mag.
Nun wird’s ja wahrscheinlich nicht dazu kommen, aber: Die Idee, Herrn Kusch in einem seiner eigenen Hochsicherheitsknäste zu wissen, wäre ja schon ganz reizvoll. Mit der passenden rosa Unterwäsche, die er einst bei seiner ersten USA-Reise nach Amtsantritt für so überaus vorbildlich befunden hatte.
Freitag der 13., und trotzdem morgens bei Durchsicht der Mopo schon herzlich gelacht. Finden Sie den Fehler und lachen Sie mit:
Ole eröffnet Wahlkreisbüro
Orangefarbene Luftballons, Sekt und knapp 100 Gäste
Großer Bahnhof bei der Eröffnung des ersten Wahlkreisbüros eines
Bürgerschaftsabgeordneten. Trotz Eisenbahn-Ärger weihte Bürgermeister
Ole von Beust das neue Domizil des CDU-Abgeordneten Alexander Sardina ein.
Die 100 Quadratmeter in der Washingtonallee 16 sind eine kleine
Revolution. Denn nach dem neuen Wahlrecht werden zwei Drittel aller
Bürgerschaftssitze in Wahlkreisen gewonnen oder verloren. Während die
Parteiführung das neue Wahlrecht verhindern will (MOPO berichtete),
bereitet sich Sardina für die nächste Wahl vor. “Ich will mich schon
jetzt in meinem Wahlkreis Horn, Billstedt und Billbrook durch bürgernahe
Arbeit für 2008 empfehlen”, so Sardina. Der Bürgermeister gibt
Rückendeckung. “Ich habe große Sympathie für Wahlkreise”, so Ole von
Beust zur MOPO.
CJP (MOPO vom 13.01.2006 / SEITE 13)
Mal ehrlich: Bei so FESSELNDER Lektüre hätten bei dem verantwortlichen Redakteur doch die Alarmglocken SCHELLEN müssen, oder?


