Carola Veit
17 Dez2010

kinder Mein Kollege Thomas Böwer und ich stellen monatlich eine Kleine Anfrage zu besonderen Vorkommnissen sowie zu Gewaltvorfällen gegen Kinder und Jugendliche in der Betreuung von Hamburger Jugendämtern. Es geht dabei um Minderjährige, die sich entweder in Einrichtungen der Jugendämter befinden, bzw. denen Hilfen zur Erziehung gewährt, oder anderweitige Erziehungs- und Beratungsangebote staatlicher Stellen und Einrichtungen gemacht wurden. Unter “Besonderen Vorkommnissen” versteht man Ereignisse, die weitreichende Folgen für Minderjährige, die Einrichtung, in der sie leben, das Amt für Familie in Hamburg oder in der Öffentlichkeit nach sich ziehen können. Im November 2010 ist die Anzahl der besonderen Vorkommnisse, die aus den Einrichtungen gemeldet wurden, im Vergleich zum letzten Monat gestiegen. Die Zahl der Suizidversuche bzw. Selbstverletzungen sind in diesem Monat wieder gestiegen. Im Gegensatz zum letzten Monat wurden 10 Fälle von Körperverletzungen und Misshandlungen gemeldet. Die Polizeieinsätze sowie die Festnahmen von Minderjährigen sind auf insgesamt 6 gestiegen. Die Meldungen über unangemeldetes Fernbleiben der Einrichtung sind gleichbleibend hoch. Außerdem wurden eine Sachbeschädigung, ein tätlicher Übergriff auf einen Betreuer, eine Bedrohung und ein schwerer Krankheitsfall gemeldet. Die Zahl der Alkohol-und Drogenmissbräuche ist im November leicht gesunken. Insgesamt wurden im November 36 besondere Vorkommnisse in Hamburg gemeldet.

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